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Verhandlungen der Gesellschaft für Geburtshülfe in Berlin.

Verhandlungen der Gesellschaft für Geburtshülfe in Berlin. Jahrgänge (beziehungsweise Hefte) 1-9 der Reihe in 6 Bänden. Berlin, G. Reimer, 1846-1857. Mit 17 Abbildungen auf 16 gefalteten lithographierten Tafeln. Pappband der Zeit (Bd. I) und Pappbände im Stil der Zeit, uniform zu Band I mit grünem Rückenschild nachgebunden.

Mit zahlr. Berichten und Originalarbeiten über Frühgeburten, Vierlingsgeburt, Kaiserschnitt, Siamesische Zwillinge (mit 2 lithogr. Taf.), Monstrositäten, so u. a. "ueber die fehlerhafte erste Bildung der Wirbelsäule bei Monstrositäten" von C. Meckel, über Kephalotripsie von Credé, über Puerperalmanie von R. Leubuscher, frühe Arbeiten über die Anästhesie in der Geburtshilfe (1848 f.), künstliche Ernährung der Neugeborenen, über Hasenschartoperationen von A. Wagner (mit Abb.), 5 Arbeiten von Rudolf Virchow, "Beiträge zur Lehre von der Todesart der Kinder während der Geburt mit Bezug auf die Theorie von der Placentarrespiration" von C. Hecker. - Im 8. Heft (1855) beklagt Credé die hohe Sterblichkeit an Puerperalfieber an der Charité wie auch an anderen Krankenhäusern Berlins, ohne den Namen Semmelweis und seine Erkenntnisse von 1847 überhaupt zu erwähnen! - Bd. I etw. berieb., teils etw. stockfl. - Die Geburtshilfliche Gesellschaft wurde 1844 von Karl Wilh. Mayer (1795-1868) begründet. "Er war einer der ersten Aerzte, der die modernen Untersuchungs- und Operationsmethoden übte und besonderen Werth auf pathol.-anat. und mikroskop.-histolog. Untersuchung legte. (M. war Schwiegervater Virchow's)" (Pagel, Die Entwickelung der Medicin in Berlin, S. 90). - Seltene Anfangsreihe.

Unser Preis: EUR 950,-- 

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